Seit 53 Jahren Vereinsmitglied, wurde der erste Vorsitzende des Vereins, Franz Ferdinand Werum, genannt „Ferdi“, für seine 30jährige Tätigkeit als erster Vorsitzender geehrt. Seit dieser Zeit leitet der gebürtige Gonsenheimer die Geschicke des Vereins mit seiner ihm angeborenen Gelassenheit durch Höhen und Tiefen. Große Worte waren nie sein Ding, doch durch eigenen Einsatz zeigt er stets an, dass man nur mit gemeinsamer Initiative zum Erfolg kommen kann.

Das Reitturnier des Vereins im Gonsenheimer Wald, das seit 1954 bis heute dort an Ostern ausgetragen wird, faszinierte ihn schon als kleinen Jungen und er erlebte es zusammen mit seinem Vater, der ein begeisterter Reiter war, als Höhepunkt des Vereinsjahres. Später vertrat er selbst auf Reitturnieren erfolgreich den RFV Mainz-Gonsenheim.

Zwei seiner Freunde und Vereinskameraden aus der Nachbarschaft, Ottmar Schuth und Theo Bopp, beide begeisterte Fahrer, hatten die Idee, auf dem inzwischen vorhandenen Vereinsfahrplatz im Herbst einen zusätzlichen Fahrwettbewerb ausrichten, was  im ersten Moment nicht bei allen Mitgliedern des Vereins auf Gegenliebe stieß. Jedoch der Überzeugungskraft des  ersten Vorsitzenden  konnte sich niemand entziehen und so fand vor 17 Jahren ein erster WBO Fahrertag statt. Inzwischen hat sich diese Veranstaltung etabliert und ist fester Bestandteil im Turnierkalender der Fahrer.

In seiner knappen Freizeit  sattelt heute Franz Ferdinand Werum seinen Wallach Chat, um mit ihm durch Wald und Feld zu reiten.

So waren von Kindesbeinen an die Pferde und der Verein ein Teil seines Lebens. Das ist bis heute so geblieben. Der Verein wird immer sein Verein bleiben und in dessen Geschichte wird der „Ferdi“ seinen Platz einnehmen.

R.W.